Die Bibel lehrt, dass Gott ein Gott ist, den es zu fürchten gilt (Lukas 12,4.5; Hebräer 10,30.31). Gott hat Gefallen an denen, die ihn fürchten (Psalm 147,11).
Echte Gottesfurcht entspringt dem tiefen Verständnis von der Heiligkeit, Macht und Majestät Gottes (Psalm 2,11; 86,10.11).
Mit Gottesfurcht ist nicht die Angst vor Strafe gemeint (1Johannes 4,17.18), sondern die ehrfürchtige Unterwerfung unter Gott aus Liebe und Dankbarkeit.
Weil Gottesfurcht damit zusammenhängt, dass wir Gottes Charakter richtig verstehen, kann man sie lernen (Psalm 34,12), indem man viel Zeit mit der Bibel und im Nachdenken über Gott verbringt.
Gottesfurcht ist ein riesiger Schatz: Sie ist der Anfang der Weisheit (Sprüche 9,10), verlängert das Leben (Sprüche 10,27), gibt der ganzen Familie Zuversicht und Sicherheit (Sprüche 14,26), ist eine Quelle des Lebens (Sprüche 14,27), bringt Reichtum, Ehre und Leben (Sprüche 22,4) und bewahrt vor dem Bösen (Sprüche 19,23).
Wer Gott fürchtet, hasst und lässt das Böse (Sprüche 8,13), hält seine Gebote (Prediger 12,13) und dient ihm (Josua 24,14).
Wie sollen wir Gott gehorchen? Mit ganzem Herzen (Römer 6,17); treu und unbeirrbar (5Mose 28,13.14); bereitwillig, aus eigenem Antrieb (2Mose 19,5).